Jahreshauptversammlung 2010
Was war bei der Jahreshauptversammlung los?
Unterschriftenübergabe an Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll
14 426 Unterschriften wurden am Dienstag, 15. Dezember 2009 an die Spitzen der österreichischen Bundesregierung übergeben. 1 610 davon kamen aus unserem Bundesland. Angesichts der kurzzeitigen, und vor allem ohne Werbung gestarteten Aktion ein durchaus beachtenswerter Erfolg, bzw. ein Ausdruck, dass in unserer Berufsgruppe höchster Handlungsbedarf besteht.
Mit Spannung erwarteten wir das Treffen mit den ranghöchsten Vertretern unserer Bundesregierung. Das Treffen fand in sehr freundlicher Atmosphäre im Beisein von Kanzler Faymann und Vizekanzler Pröll im Bundeskanzleramt statt.
Der Forderungskatalog wurde von 10 Vertretern des Dachverbandes übergeben. Aus Oberösterreich war von unserer Berufsgruppe der Vorsitzende Gottfried Zeiner mit dabei. Das wir aufgrund dieses einen Treffens unsere Anliegen alle durchbringen können war ja nicht zu erwarten. Dennoch war es erstmals möglich, die Grundproblematik direkt an die Spitze der Bundesregierung zu deponieren und auf den dringenden Handlungsbedarf hinzuweisen. So wurde von deren Seite auch prompt auf die Zuständigkeit der Länder verwiesen bzw. auf deren fehlende Bereitschaft, Kompetenzen an den Bund abzutreten. Trotzdem gelang es, die Dringlichkeit an die handelnden Männer zu transportieren. Es wurden zwar Vertröstungsversuche gemacht, dennoch wurde die Kabinettschefin von Kanzler Faymann, Fr. Mag. Auer, als Ansprechperson für weitere Gespräche genannt und die weitere Behandlung unserer Anliegen zugesagt. Was wird die Zukunft bringen?: An ihren Taten werden wir sie messen!!!
Demonstration in Wien
Samstag, 21. November um 11.00 Uhr
Mehrere tausend TeilnehmerInnen - Forderungspapier mit 8.000 Unterschriften soll an Faymann und Pröll übergeben werden
Wien - Einige tausend Kindergartenpädagoginnen, Eltern und Kinder aus ganz Österreich haben am Samstag in Wien für bessere Arbeitsbedingungen, weniger Kinder pro Gruppe, bessere Bezahlung und die gemeinsame Ausbildung für alle pädagogischen Berufe demonstriert.
Die Zahl der Teilnehmer lag zwischen 2.000 (Polizeischätzung) und 3.500 (Veranstalter). Der Demonstrationszug startete im Sigmund-Freud-Park gegenüber der Votivkirche und endete beim Parlament, wo die Schlusskundgebung stattfand. Auf den Transparenten waren Parolen wie "Bildung fängt viel früher an, jetzt ist der Kindergarten dran" und "Wir haben keine 25 Hände" zu lesen.
Der Standard
